Freitag, 13. Februar 2015

 
 

Nob Hill

 
Nob Hill ist ein elegantes Wohnviertel in Portland aus dem
späten 19. Jahrhundert. Charakteristisch sind die
baumbestandenen Straßen und die wunderschönen
Holzhäuser.
 


Leider war es sehr regnerisch am letzten Samstag. Bei
strahlendem Sonnenschein sehen diese Häuser
bestimmt noch viel schöner aus.
 
 
 
 
Doch man kann nicht alles haben. Aber Lunch kann man
haben, im angesagtesten Restaurant des Viertels.
 
Papa Haydn
 
 
 
Ich konnte es kaum fassen, sofort bekam ich einen netten
kleinen Tisch. Auch zur Mittagszeit eine ausgesprochen
angenehme Atmosphäre. Die Empfehlung war ein
Winteromelett, gefüllt mit feinen Rosenkohlblättern und
Schalotten. Dazu einen kleinen Blattsalat mit einem
wirklich guten Dressing. Danach ging es mir schon
besser, auch wenn es wieder richtig zu regnen anfing.
 
Es gibt auch Steinhäuser in dem Viertel. Sie sind meist
aus dem letzten Jahrhundert und haben
wunderschöne Hauseingänge.
 
 
 
Ich liebe es durch Städte zu schlendern und hier und da
etwas Besonderes zu entdecken. Manchmal zum
Schmunzeln und manchmal zum Wundern.
So z.B. diese Zähler, sie hängen an den Außen-
wänden der Häuser. Eigentlich ganz praktisch, niemand
muss zum Ablesen ins Haus kommen.
 
 
 
Doch glaube ich nicht, dass es in Deutschland möglich wäre.
Muss auch nicht, ich hab's ja hier entdeckt.
 
Gestern habe ich dann dies entdeckt.
 
 
 
Es ist ganz einfach Frühling.
 
 
 
Heute hatten wir einen wunderbaren Sonnentag.
Es tut gut die Sonne zu spüren bei 17°, da zieht
man gern die Jacke aus. Ich will Euch nicht
neidisch machen, doch Euren Winter könnt
Ihr gerne behalten.
 
Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht
gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
 
Für Euch über den großen Teich geschickt!
 
 
 
 
 
 
 
 

 


Montag, 9. Februar 2015

Nach drei Jahren

 
Es ist lange her, seit ich den Blog bedient habe. Deshalb ist
nichts mehr so wie es war, also starte ich mit einem etwas
geändertem Outfit. Ganz einfach sollte es sein, ohne viel
Schnickschnack und Aufwand. Ich will Euch nur wissen lassen, wie es mir hier geht!
 
 Nach drei Jahren wollte ich noch mal als
Granny - Aupair
unterwegs sein. Es sollte wieder in die USA
gehen. Eine junge Familie in Portland suchte
eine Granny von Ende Januar bis Ende April.
Portland liegt im NW der USA, im Bundesstaat Oregon.
Jetzt bin ich schon 14 Tage hier, habe das typische
Portland Wetter kennengelernt, aber auch den
viel früheren Beginn des Frühjahres.
Typisch ist oftmals Regen, dann kurze Zeit später
wieder Sonnenschein. Dabei sind es meist 12 - 15 °.
Also sehr frühlingshaft, die Narzissen haben schon
Knospen und überall sprießt es.
 
Die Familie, Sarah und Rick mit den Kindern
Addison und Ricky wohnen in einem alten Tudor Haus.
Es ist nicht besonders groß, aber alle haben Platz, einschließlich
der beiden Hunde. Eine alte, blinde Jack Russell Hündin
und eine junge Irisch Setter Hündin, haben ihren Platz
direkt am Kaminofen.
Das Haus ist umgeben von dichtem Baumbestand, daran
erkennt man, wie alt es schon ist.
 
 
Ich habe ein Zimmer unter dem Dach.
 
 
 
 
Und das ist Ricky, 15 Monate alt

 
Ja, Addison hat hier gerade mal einen ruhigen Moment.
Sie wird im April 3. Beide Kinder sind sehr lebhaft.
Addison geht zweimal die Woche zur Preschool, wie bei
uns der Kindergarten. Ansonsten besuchen wir das
Kindermuseum, wo es allerhand für die Kinder zum
Kennenlernen gibt. Sie lieben es dort zu sein.
Dann gibt es noch das OMSI, eigentlich ein weltweit
bekanntes Wissenschaftsmuseum, doch auch dort ist
ein Kinderland, wo es alles Mögliche gibt. Ich habe
sogar eine eigene Membership Card bekommen.
So brauche ich nicht mehr extra zahlen.
Also bin ich viel unterwegs mit ihnen.
Dafür habe ich einen Cherokee Sport Jeep zur Verfügung.
Schon etwas in die Jahre gekommen, doch er funktioniert.
Dies ist das Kennzeichen. Ach, da fällt mit gerade ein,
 beim Tanken darf man hier nicht aussteigen. Man gibt die
Kreditkarte ab und sagt was man möchte. Das ist in
Oregon Gesetz. Sarah hat es mir gleich erklärt.
 
 

Dieser Herr schaut mir jeden Morgen beim Frühstück zu.
Im gesamten Haus sind alte Fotos großer Filmschauspieler
aufgehängt. Der Hausherr ist ein Old-Movie Fan.
 Ich glaube es gibt keinen alten Film, den er nicht hat.
Ganz beliebt sind alte Western, aber wirklich alte.
 Die laufen dann jeden Abend. Er freut sich mir die
Filme zeigen zu können, denn Sarah mag es gar nicht!
Für die Kinder
laufen eigentlich den ganzen Tag ebenfalls Filme, wenn
Sarah zu Hause ist. Obwohl ich noch nicht lange hier
bin, Addis Lieblingsfilm Anni hab ich schon 7 x gesehen.
Wohlgemerkt sie ist noch nicht mal 3.
 
Zeitmäßig bin ich gegenüber Euch 9 Stunden zurück und
 hier tobt gerade ein richtiger Sturm ums Haus. Dazu
heftiger Regen. Gut, dass ich meine Regenjacke einge-
packt habe, denn mit Schirm geht hier so gut wie niemand.
Vorhin hab ich Addison zu einer Freundin gefahren, dort
hole ich sie dann um 14 Uhr wieder ab. Und nur dieses
kurze Stück bis zum Auto hat schon gereicht, um
 richtig nass zu werden.
 
So Ihr seht, ich bin nicht verloren gegangen. Vieles ist total
anders, als bei der letzten Familie. Ich hab etwas Zeit
gebraucht zum Ankommen.
 
 
 
 


 
 
 
 

Donnerstag, 5. April 2012

Wieder zu Hause

Ein letztes Mal Washington  DC, ganz selbstverständlich am Weißen Haus vorbei schlendern


und dann noch einen Blick in die kleine St.John's Church. Sie wird auch gern  als"Church of the Presidents" bezeichnet. Liegt sie doch direkt gegenüber am Lafayette Platz.



Die Inschrift ist leider schwer zu erkennen : President and Mrs. George H.W.Bush. Außer solcher Plaketten gibt es für die meisten Presidenten ein mit Wappen und Namen gesticktes Kniekissen.
Es ist wieder ein strahlend schöner Tag. Ich genieße es weiter Richtung Capitol zu gehen, vorbei an der Library of the Congress. Um ins Capitol zu gelangen, muss man selbstverständlich durch eine Sicherheitskontolle. Verboten sind Nahrungsmittel, Getränke, Spraydosen und Feuerzeuge. Eigentlich klar, und doch ist es in vielen Rucksäcken, damit heißt es dann zurück!
Drin bin ich zwar, aber stehe vor der viel, viel längeren Schlange.


Rechts, wo es leer ist, ist die Reihe für die reservierten Eintrittskarten. Die kosten zwar nichts, aber es werden die persönlichen Daten aufgenommen und gespeichert.
Nein, am letzten Tag verbringe ich meine Zeit nicht mit warten.


Durch einen Tunnel gehe ich hinüber in die Library of the Congress, vorbei an Plakaten der Sonderausstellungen.

Und dann diese Halle



Dies ist nur die Eingangshalle, den eigentlichen "Lesesaal" kann man nur durch Panzerglas gesichert von oben betrachten, Fotos verboten. Aber ich freue mich, dass ich mir dieses Gebäude noch anschaue.
Sogar ein Foto vom Capitol durch die Schlitze der Jalousien mache ich. Immer auf der Hut vor den Sicherheitsbeamten, denn bestimmt ist es nicht erlaubt. Vielleicht ist es gerade deswegen so schön.


Denn in dieser Größe wirkt es besonders imposant.
Nach Georgetown musste ich selbstverständlich auch noch mal.


Nein, ich bin noch nicht in München, sondern in einem "Hinterhof" der M-Street.


Das ist typisch für Georgetown, die kräftigen Farben der Häuser. Im Sonnenlicht besonders schön.
Aber irgendwann musste ich mich endgültig verabschieden.
Bye, bye!!!!!!!
Am Samstag hieß es auch von Victoria Abschied nehmen. Es war eine schöne Zeit mit ihr.


Es ist kein Aprilscherz: seit dem 1. April bin ich wieder daheim und das ist schön!


Mittwoch, 28. März 2012

Noch ist es nicht vorbei....

Auf meiner "To See " Liste stand noch Alexandria, dass habe ich mir letzten Freitag angeschaut. Es ist ein Vorort von Washington DC mit ganz viel Geschichte. Liegt am Potomac, hat einen kleinen Hafen

der morgens um 9 Uhr 30 so aussah. Na ja, etwas größer ist er schon, aber hauptsächlich liegen kleine Segelboote im Hafen. Während der Hochsaison gibt es Ausflugsdampfer, die bis nach Washington fahren.
Die Strassen sind fast alle als Alleen angelegt. Heute muss ich noch den Schatten der Häuser suchen, denn es wird richtig warm!
Diese Häuserreihe hat mir besonders gut gefallen.

Warum kann man kein Halteverbot vor solchen schönen Häusern machen??? Richtig schöne Treppenaufgänge gehören dazu.
Interessant fand ich auch das Innere der Christ Church. Da gibt es für jede Familie eine eigene Box, damit sie nicht verwechselt werden, sind sie mit Nummern versehen.
Auch George Washington hatte so eine Box, die noch mit seinem Namensschild zusätzlich versehen ist. Nur da hatte ein ganzer Bus die Kirche gestürmt und somit war da kein Foto mehr möglich!!!
Zurück zum Hafen , damit Ihr mir die Sommertemperaturen auch glaubt, diese Aufnahmen.
Es werden wieder Beine gezeigt:

Ich weiß auch nicht, aber meistens lande ich zum Schluss in Georgetown. Und gegen Abend ist es dort besonders nett
Dies ist nur die Schlange, um an die sagenhaften Cup Cakes zu kommen.

Einfach irre, und wohlgemerkt es stehen die Einheimischen Schlange!
Während ich auf meine Familie wartete, die letzte Aufnahme des Tages
Kurze Zeit später wurden die allerdings alle eingesammelt. Zur Überprüfung wurde mir gesagt. Nun ja, es war ein richtig schöner Sommertag am 23.März 2012.
Für Euch über den großen Teich geschickt!

Dienstag, 20. März 2012

Eine besondere Fahrt...


Dieses Erlebnis wollte ich Euch nicht vorenthalten, denn wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben........
Für die Fahrt nach New York hatten wir diesmal einen Door to Door Shuttle ausgesucht. Hörte sich alles gut an und kostete auch nicht mehr, als Taxi nach DC und von dort den Bus.
Pünktlich steht um 12 Uhr ein weißer Van vor der Tür.Ich merke gleich, dass ich die erste bin, die abgeholt wird. Er sei auch nur der Zubringer. Lateinamerikaner. Zuerst holen wir eine Frau mit zwei kleinen Kindern ab. Zwei Kindersitze, großen Koffer, Taschen, weiter geht’s, eine ältere Afroamerikanerin holen wir ab. So gern hätte ich ein Foto von ihr gemacht, sie war so farbenfroh  gekleidet. Ständig  telefoniert der Fahrer, alles auf Spanisch, das hatten Kathrin und Yuri schon gesagt, dass Englisch nur sehr schlecht gesprochen würde.
Ich bin schon zwei Stunden unterwegs, da fahren wir in eine Wohngegend, dort wartet ein zweiter Van. Der erste Fahrer fragt mich, was für ein Preis ausgemacht wäre, sofort gehe ich 15 $ runter, wird akzeptiert. Der Van ist eigentlich schon voll. Auf dem Beifahrersitz sitzt eine junge Frau, dahinter zwei  Lateinamerikaner, die Reihe dahinter ist frei, danach sitzen  zwei und dahinter drei, aaaber alle haben riesige Koffer. Einer steht schon zwischen Fahrer und Beifahrer,
so werden erst mal alle raus geräumt. Ich werde zwischen die beiden  Lateinamerikaner in die erste Reihe gesetzt, dahinter die Kinder und ihre Mutter. Die ältere Dame wird in dir dritte Reihe gesetzt. Sie kommt kaum zu ihrem Sitz, aber zwischen den beiden bei mir, wäre es auch nicht gut. Sie tut mir richtig leid.
Die Koffer und Taschen werden unter die Sitzbänke geschoben und neben den Bänken aufgestapelt, von  innen festhalten und die Türen werden zugeschmissen. Hoffentlich halten sie!!!! 
Es ist 15 Uhr 30 bis wir endlich Richtung New York starten!
4 ½ Stunden werden wir brauchen, sagt der Fahrer, der ebenfalls ständig telefoniert, mindestens 25 Meilen schneller fährt, als erlaubt, nur jetzt telefoniert auch die junge Frau vorn, bedient gleichzeitig zwei i-phones, und neben mir, hinter mir überall wird telefoniert in Spanisch natürlich, mit dementsprechendem Engagement. Bei der ersten Raststätte wird schon eine Pause gemacht, alle Koffer raus, alle Lateinamerikaner steigen aus, holen sich was zu essen und zu trinken. Links von mir eine Nudelsuppe, sämtliche Taccoarten, rechts ein Kaffee, vor mir ein Hotdog, weiter hinten seh ich nicht, aber riechen tut es wie in einer Großküche. Eine ½  Stunde dauert das Ganze, wobei das Gefühl entsteht, alle würden sich kennen. Zwischendurch wird es dem jüngeren Kind hinter mir zu ungemütlich und es schreit, schreit , dass auch die Mutter es nicht beruhigen kann. Zum Glück für uns, schläft es darüber irgendwann ein. Ich schau immer auf die Uhr, so hatte ich mir die Fahrt nicht vorgestellt. Da ich für die Rückfahrt noch nicht gezahlt habe, werde ich sicher nicht hiermit zurück fahren.
 Wir fahren runter vom Highway um einen abzusetzen, dauert mal eben eine ½ Stunde. Wieder rauf für einige Meilen, wieder runter, ein Nachbar steigt aus, der hatte zwei solch riesiger Koffer. Ich passe jedesmal auf, dass mein Koffer nicht draussen stehen bleibt! Wieder zurück ist ein Megastau. Also sucht der Fahrer einen anderen Weg und macht er so, als würde er es öfters  machen.
Irgendwann stehen wir vor  der „Niederlassung“ in NY Bronx. Dort steht ein sehr netter Lateinamerikaner, nimmt meinen Koffer und ich sitze wieder in einem Van. Dann holt er noch die  Mutter mit den beiden Kindern und wir sind wieder unterwegs. Er zeigt mir die Bronx, das neue Yankee Stadium, erklärt mir alles, wo wir vorbeifahren.
In der Zwischenzeit hat er sein Navi angeschmissen, mich nach der genauen Adresse gefragt und tatsächlich bin ich um 8 Uhr im Hotel.
Die Stunden sind zwar schnell vergangen, weil ständig etwas passierte, doch darauf verzichte ich gern und bin ein paar Stunden schneller am Ziel.
Kaum im Hotel, habe ich für die Rückfahrt den großen Bus gebucht. Ist verständlich, oder????

Montag, 19. März 2012

Es war ganz anders...

Das vergangene Wochenende war ganz anders. Am Donnerstag Abend hab ich mir ein Auto geholt. Wie immer am Ronald Reagan Airport in DC. Um dort hin zu kommen, werde ich zum Bus gebracht, der braucht 20 Minuten, dann geht's mit der Metro weiter. Mit umsteigen dauert es zusammen 1 1/2 bis 2 Stunden. Aber dann hab ich es und bin unabhängig!!! Und das genieße ich jedes Mal aufs Neue. Freitag hab ich mich mit einer anderen Granny getroffen, die zufällig auch in Washington ist. Eifrig haben wir unsere Erfahrungen ausgetauscht. Danach ging es direkt zum Scrapbookladen. Das sind zwar 40 Meilen, aber der ist ganz gut sortiert.
Samstag wieder völlig anders. Ich bin zu den Great Falls auf der Virginia Seite gefahren. Hier hat sich der Potomac ein besonderes Flussbett gesucht. Sie ist noch etwas eindrucksvoller, als die Maryland Seite. Diese beiden Bundesstaaten durchquert man ständig.
Es war so ein herrliches Sommerwetter, die Temperaturen kletterten tagsüber bis auf 29° C. Die richtigen Schuhe hatte ich an,  also bin ich den Riverwalk entlang marschiert! Dabei ständig Ausblicke auf den Fluss, naja wenn man über Felsen klettert. Und dann sah ich die Kajakfahrer. Wie sie sich durch die Stromschnellen kämpften. Eine ganze Serie habe ich geschossen, nur einige davon für Euch, sonst wird es langweilig.
Er hat es geschafft, sogar seine Mitstreiter bejubelten ihn lautstark!
Alle trafen sich immer wieder im ruhigen Wasser des Ufers. Irgendwann hab ich aufgehört zu schauen und lieber den Weg gemacht. Nur Vogelgezwitscher hat mich begleitet.
Beim Rückweg begegneten mir schon mehr Leute und die Picknickplätze waren alle belegt.
Weiter ging es.
KIRSCHBLÜTE
ist in Washington DC etwas ganz besonderes. Rund um das Tidal Becken am Jefferson Memorial stehen Kirschbäume. Die Zufahrtsstrassen alle verstopft, Fußgänger überall, in DC herrscht der Ausnahmezustand!
Aber es ist auch herrlich.
Und man geht unter den Bäumen durch
Dabei immer den Blick auf das Memorial
Bis zum Sonnenuntergang hab ich auf den Stufen gesessen, den wirklich warmen Abend genossen. Beim Rückweg zum Auto überkam mich dann auf einem Mal die Panik,ob die Zeit auf meinem Parkticket ausreichte! Bei mir ja, beim Nachbarn nicht. Ich hab da mal drauf geschaut, 50$ musste er zahlen, gut er ist seit 10 Uhr morgens gestanden und für 1 Stunde gezahlt. Vielleicht doch etwas zu wenig!
Ich habe mich gern in meinen Ford Focus gesetzt, habe aber noch eine Stadtrundfahrt gemacht. 
Noch mal eben beim Weißen Haus vorbei

Einen Abstecher nach Georgetown, wo das wirklich Leben tobte und ganz gemütlich nach Hause. Eine 3/4 Stunde dauert die Heimfahrt mit dem Auto.
Den Sonntag habe ich noch für einen Bummel durch Bethesda genutzt. Ein kleiner nobler Vorort, nette Geschäfte und Restaurants. Und es gibt Parkuhren im Parkhaus. Sonntags ist parken jedoch frei!
Abends hieß es leider Auto zurück bringen. Wie immer am Wochenende, Arbeiten an der Metro. Also bin ich von einer Station im Stadtbereich abgeholt worden. Muss auch sein, denn sonst komme ich nicht mehr nach Hause.
Für Euch über den großen Teich geschickt!

Meine Wochenenden....

verbringe ich mal eben in New York mit wunderbaren Erlebnissen, oder beim Wandern oder ich sehe mir die sagenhafte Kirschblüte in Washington DC an. Aber der Reihe nach:
Diesmal hat das Wetter richtig mit gespielt, das gesamte Wochenende schien die Sonne in New York.  Donnerstag warm, aber dann wurde es immer kälter. Die Handschuhe haben mir gefehlt, doch sonst war es okay. Ich hab es genossen, gleich am ersten Abend durch die Straßen zu schlendern. Da noch ohne Jacke!
Den nächsten Abend war ich oben am Top of the Rock

Und weil es einfach so schön ist, am Morgen gleich nochmal. Es gibt eine Kombikarte, Sunrise - Sunset, Reihenfolge ganz egal. Da hatte ich sogar einen jungen Mann, der ein Foto mit mir vor diesem sagenhaften Hintergrund machte: 
Zum Glück sieht keiner wie ich gefroren habe, eisiger Wind fegte uns um die Ohren!!!! Ich wollte ganz früh oben sein, nur leider ist hier noch "Winterbetrieb", sprich erste Auffahrt ist um 8 Uhr 30. Da war die Sonne schon voll da, leider. Vermutlich wäre es noch kälter gewesen!
Da ganz oben war ich
So ganz nebenbei, in Pink hatte ich eine Stretchlimo noch nicht gesehen, mal was anderes.
Gesehen bei der in der Metrostation

Dieses Museum ist der Hammer, das Museum Of Modern Art, einfach MoMA.
Eine sagenhafte Architektur mit vielen verschiedenen Ebenen, immer wieder andere Blickpunkte für die Exponate. Irgendwie habe ich das Glück so viele Fotoausstellungen in den Museen zu sehen. Hier war es eine aus den Anfängen der Fotografie. Die ersten Aufnahmen waren von 1865. Ich find es faszinierend solche Aufnahmenzu sehen. Klar ist in diesen Ausstellungen fotografieren verboten, und der Katalog wäre für den "Heimtransport" doch zu schwer gewesen!
Übrigens bin ich sehr häufig nach dem Weg gefragt worden. Also hab ich anscheinend nicht sehr touristisch ausgesehen!
Morgen geht es weiter.
Für Euch über den großen Teich geschickt.