Montag, 19. März 2012

Meine Wochenenden....

verbringe ich mal eben in New York mit wunderbaren Erlebnissen, oder beim Wandern oder ich sehe mir die sagenhafte Kirschblüte in Washington DC an. Aber der Reihe nach:
Diesmal hat das Wetter richtig mit gespielt, das gesamte Wochenende schien die Sonne in New York.  Donnerstag warm, aber dann wurde es immer kälter. Die Handschuhe haben mir gefehlt, doch sonst war es okay. Ich hab es genossen, gleich am ersten Abend durch die Straßen zu schlendern. Da noch ohne Jacke!
Den nächsten Abend war ich oben am Top of the Rock

Und weil es einfach so schön ist, am Morgen gleich nochmal. Es gibt eine Kombikarte, Sunrise - Sunset, Reihenfolge ganz egal. Da hatte ich sogar einen jungen Mann, der ein Foto mit mir vor diesem sagenhaften Hintergrund machte: 
Zum Glück sieht keiner wie ich gefroren habe, eisiger Wind fegte uns um die Ohren!!!! Ich wollte ganz früh oben sein, nur leider ist hier noch "Winterbetrieb", sprich erste Auffahrt ist um 8 Uhr 30. Da war die Sonne schon voll da, leider. Vermutlich wäre es noch kälter gewesen!
Da ganz oben war ich
So ganz nebenbei, in Pink hatte ich eine Stretchlimo noch nicht gesehen, mal was anderes.
Gesehen bei der in der Metrostation

Dieses Museum ist der Hammer, das Museum Of Modern Art, einfach MoMA.
Eine sagenhafte Architektur mit vielen verschiedenen Ebenen, immer wieder andere Blickpunkte für die Exponate. Irgendwie habe ich das Glück so viele Fotoausstellungen in den Museen zu sehen. Hier war es eine aus den Anfängen der Fotografie. Die ersten Aufnahmen waren von 1865. Ich find es faszinierend solche Aufnahmenzu sehen. Klar ist in diesen Ausstellungen fotografieren verboten, und der Katalog wäre für den "Heimtransport" doch zu schwer gewesen!
Übrigens bin ich sehr häufig nach dem Weg gefragt worden. Also hab ich anscheinend nicht sehr touristisch ausgesehen!
Morgen geht es weiter.
Für Euch über den großen Teich geschickt.

Mittwoch, 7. März 2012

To See Liste

Ja so einiges steht auf dieser Liste, ich sag ja die Zeit ist viel zu schnell vorbei. Es gibt noch Stadtteile in DC, wo ich unbedingt hin muss! Museen, die ich besuchen möchte und, und,und. Also habe ich letztes Wochenende gleich den Eastern Market und das Stadtviertel Capitol Hill besucht. Eastern Market gibt es seit 1871 und er ist der einzigste Markt, der noch seine ursprüngliche Bestimmung hat. In der Markthalle werden Lebensmittel verkauft, draußen gibt es den Künstlermarkt und Sonntags  den Flohmarkt. Nur fotografieren hat man nicht allzu gerne. Dabei habe ich kein bekanntes Gesicht gesehen. Aber mehrmals bin ich gebeten worden, es zu unterlassen. Nun denn, manches geht auch aus der Ferne.
Capital Hill ist eine bevorzugte Wohngegend. Bewohnt von jungen Familien mit größerem Einkommen, denn die Mietpreise sollen extrem sein.

Man ist auch sehr stolz, hier zu wohnen.
Faszinierend wieviele Zeitungständer es hier gibt. Wobei die Hälfte davon nur mit Reklameschriften und Gutscheinheften voll sind.

Immer wieder sind diese sagenhaften Blickachsen. So mal eben taucht das Capitol auf, wenn auch weiterhin mit Baugerüsten.
Der Tag war so schön, aber trotzdem gehe ich in's Museum. Es gibt so viele verschiedene und sie sind kostenlos. Dementsprechend sind sie alle gut besucht. Doch man braucht sich auch nicht alles auf einmal anzuschauen. Bei den Eintrittspreisen bei uns, muss der Besuch ausgenutzt werden.
Diese Oscars stehen in der Portrait Gallery
und gehören dieser Dame, Kathrin Hepburn

Vielleicht nicht allen bekannt, aber mir sehr gut. Da sind Erinnerungen an wunderbare Filme.

Für diese Teile wird hier Schlange gestanden und sie sieht wirklich zum Niederknien. Nur mehr als eins hab ich nicht davon geschafft, aber gestern hat so ein kleiner Cup Cake genauso gut geschmeckt. So ein bisschen Hüftgold kann ich gebrauchen.
So winke ich Euch über den großen Teich.  Ich freue mich auf ein zweites Wochenende in New York! 

Montag, 27. Februar 2012

Die Zeit vergeht so schnell...

Seitdem ich wieder "zu Hause" bin, vergeht die Zeit irgendwie schneller. Die Heimfahrt war lang, aber überhaupt nicht anstrengend. Zuerst musste ich das Auto noch fotografieren, bei den Vorgängern hab ich es jedes Mal vergessen, hier ist es


Ja und dann war da ja noch die Tanger Outlet Mall. Die gibt es überall in den Staaten und sie sehen immer gleich aus

eigentlich wie bei uns. An Montag war President's Day, somit gab es das gesamte Wochenende zusätzliche Prozente. Da konnte ich natürlich nicht vorbei fahren. So ein paar Sachen mussten es schon sein!
Und dann ist es ganz normal, dass einem Haushälften auf dem Highway begegnen.


Ich hab mich gefragt, ob die das leerräumen, Schränke drinbleiben usw. Sehen konnte ich nichts. Die haben sogar Trucks überholt. Dabei sollte man die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht zu leicht nehmen. 4 x waren die Sheriffs im Einsatz. Stehen erst ganz versteckt, aber dann sind sie sehr schnell hinter einem. Ich war ganz brav! Hab es immer nur beobachtet. Ein Mal war ich richtig schadenfroh, der hatte mich so bedrängt und schon waren sie da.
Nach knapp 9 Stunden Fahrt, war ich nach einer Woche Urlaub wieder in der Springfield Rd.
Einen Ausflug habe ich am Montag gemacht: die Great Falls.Unglaublich, wie der Potomac sich hier sein Flussbett geschaffen hat. Wenn man bedenkt,wie ruhig er durch Washington fließt.




Am Dienstag hieß es Auto abgeben 2.692 km stand zum Schluss auf der Tripanzeige. Ganz schön für 1 Woche. Jetzt ging es wieder mit der Metro weiter. Die fährt direkt am


vorbei. Also raus. Es ist ein unvorstellbar riesiger Friedhof. Gräberreihen soweit das Auge reicht.
Und wenn diese Flagge auf Halbmast weht, sind an dem Tag Beerdigungen.
Man hört die Salutschüsse über die gesamte Anlage und es ist ein bedrückendes Gefühl, auch wenn man alles nur aus weiter Ferne hört und sieht.
Da musste ich vorbei, das Grab von J.F.Kennedy.
Hier brennt ein ewiges Licht. Seine Frau wurde neben ihm beigesetzt. Ich erinnere mich genau, weil ich erst spät nach Hause kam an diesem 22. November 1963, hatte mir mein Vater einen großen DIN-A-4 Bogen mit der Nachricht auf den Flurboden gelegt. Es war für mich unvorstellbar.
Im Visitor Center ist ein großes Foto der Beisetzung ausgestellt, darauf steht unser damaliger Bundespräsident Lübke neben Charles DeGaulle. Wie lang ist das alles her und vor allem, wie alt bin ich???
Ja,ja ich weiß es und trotzdem kommen dann solche Gedanken.
Ich bin dann weiter gelaufen, den weiten Weg in die Stadt. Und es ist schon seltsam, wie leicht man hier so vorbei geht.

Das ist für mich das Lächeln des Tages

Für Euch über den großen Teich geschickt!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Etwas vom alten Süden

Es mir fiel gar nicht schwer, Myrtle Beach zu verlassen. Regen, Regen und nochmals Regen. Um so mehr freute ich mich über die schönen Tage, die ich hatte. Charleston war mein Ziel für heute und zum Glück hörte es zwischendurch mehrmals auf zu regnen. Das nutzte ich gleich zu einem Besuch von "Charles Pinckney National Historic Site". Die Amerikaner lieben es, alles was nur ein bißchen Geschichte hat, sofort zur Historic Site zu machen.
Charme haben diese Häuser ja und man kann die Gedanken so richtig schweifen lassen, vor allem bei solch einer Terasse

Ich hab jedenfalls ein paar "Runden" geschaukelt, dabei einen endlosen Blick auf das ehemalige Farmgelände genossen. Nicht alle Sites bin ich angefahren, dann wäre ich nämlich nie in Charleston angekommen.
Sogar eine Rhett Butler Straße ( Vom Winde verweht, allen bekannt?) gibt es, nur im fließenden Verkehr kann man sooooo wahnsinnig schlecht fotografieren. Das ging mir mehrmals so, leider. Es war schon früher Abend, als ich im Hotel war. Ein kleiner Salat und ein Baguette zum Abendessen, Fotos von der Kamera runtergeladen, ach eigentlich könnte man die ja auch gleich ausdrucken lassen. Im Internet nach dem nächsten Walgreens geschaut und eine Stunde später hatte ich die Fotos in den Händen. Mit einem Kompliment für gute Fotos und einer guten Kamera.
Früh bin ich wieder auf den Beinen und mit einem genauen Plan unterwegs.
Drayton Hall a National Trust Historic Site circa 1738:

 Mit welchem Enthusiasmus hat diese Dame (Rosemary, pensionierte Lehrerin) uns alles erklärt. Die Führung dauerte 2 Stunden. Diese Haus ist wirklich noch im Originalzustand.


Schon beeindruckend, wie die Herrschaften wohnten und wie die Sklaven. Immerhin schon mit im Haus, wenn auch im Keller und sehr, sehr beengt!
Charleston, besticht durch seine wunderschönen weißen Häuser. Die Terassen immer zur Sonnenseite ausgerichtet, aber tief genug, sodass die Sonne nicht reinkommt. Jedenfalls im Sommer.



Passend dazu die Kirchen, solche Türme findet man oft selbst in kleinen Orten. Dazu muss man wissen, dass die Kirche, egal welche Glaubensrichtung, eine wichtige Rolle im Leben der Amerikaner spielt.


Schon auf der Fahrt waren mir am Straßenrand Verkaufsstände aufgefallen. Bei dem Regen war aber nichts los. Jetzt weiß ich, was da verkauft wird. Körbe oder Teller aus einer besonderen Seegrassorte, die es nur hier gibt.


Leider sehr teuer. Ein Körbchen ca.10 cm Durchmesser kostete 60 - 70 $. Jedes Teil wird geflochten, aber was mich wunderte, das Material war trocken und ließ sich ganz leicht verarbeiten. Es hat immerhin so ausgesehen.
Mit solch Pferdekutschen kann man die Stadt besichtigen. Das Getrappel begleitete mich während meines Rundganges.
Gestärkt hab ich mich hier:

mit Fish and Chips, war sehr gut!!!!


Ich werde allerdings nie verstehen, warum immer die Fernseher laufen. Jeder Gast, egal wie er sitzt, hat irgendwo einen Bildschirm.
Das ist jetzt ein absoluter Kontrast, aber dieser Friedhof hatte eine solche Stimmung und absolute Stille:


Leider gab es keine Bank, aber diese Frühlingsblume schicke ich Euch über den großen Teich.





Montag, 20. Februar 2012

Letzter Tag am Strand

Es ist mein letzter Strandtag und dann ein solch strahlender Sonnenschein. Ich glaub es kaum - 22°. Ein kleines Frühstück auf dem Balkon

und schon bin ich unterwegs. Im T-Shirt, Hosenbeine hochgekrempelt, Schuhe aus und die Wellen über die Füße rollen lassen. Was für ein Ausdruck!!!! Trotzdem, es ist so.



Hab leider keinen roten Nagellack dabei. Deshalb so ganz blasse Füße, bin halt noch nicht auf Sommer eingestellt. Aber das Wasser war überhaupt nicht kalt und ich habe meinen Strandgang barfuß gemacht.


Von einem Pier bis zum nächsten sollen es 1,5 Meilen sein. Das war mein Weg. Und da sieht man natürlich so manches:

Die Polizei fährt regelmäßig den Strand entlang. Im Sommer kann ich es mir gut vorstellen, dass so einiges passiert. Was aber nicht heißen soll, dass ich mich zu irgendeiner Zeit geängstigt hätte. Ich fühlte mich in jedem Hotel absolut sicher, genauso sicher war das Autofahren. Immerhin bin ich bis jetzt schon 750 Meilen gefahren. Und das mit großer Freude!!!! Aber jetzt ist ja auch noch kein Sommer.


Aber wenn man sich allein dieses Hotel anschaut, kann man sich vorstellen, was hier in der Hauptsaison los ist.
Ich war nicht drinnen, diese Ausmaße erschrecken mich einfach. Weiß auch gar nicht wieviele Zimmer es gibt.
Ist auch egal, ich werde im Sommer hier keinen Urlaub machen.


Diese beiden Pärchen waren einwandfrei nicht auf Strand eingerichtet. Aber ich fand es richtig nett, wie die Herren die Highheels trugen, richtige Kavaliere.
Das ist der zweite Pier, jedenfalls von unten. Oben wurde noch gehämmert und geschraubt, deswegen konnte man nicht raufgehen. Der Zugang liegt sowieso in einem Restaurant, also nicht so ohne Weiteres zugänglich.

Schade, hätte mir den Strand gerne aus der Ferne angesehen.
Beim ersten Pier konnte ich es

Morgen verabschiede ich mich von hier und fahre nach Charleston in South Carolina.
Für Euch über den großen Teich geschickt.