Mittwoch, 15. Februar 2012

Blicke

Von meinem Balkon bieten sich die unterschiedlichsten Ausblicke:
Zum Glück liegt die Kamera ständig Griff bereit, denn schnell sind solche Augenblicke wieder vorbei

Ich kann zwar nicht reiten, stelle es mir jedoch sehr schön vor, so am Strand entlang ......
Und dann stehen doch immer wieder Leute einfach so da ......
Denn Muscheln gibt es kaum an diesem Strand. Und die wenigen, die man findet, sind fast immer zerbrochen. Aber die werden schon wissen, warum sie oft unbeweglich für mehrere Minuten still stehen.
Meditieren??????
Unter mir ist die Terasse eines Restaurants. Sieht von oben seltsam aus.
Ich hab allerdings noch niemanden sitzen sehen.
Der Pool war gestern allerdings schon gut besucht. Brrrrrrr! Wäre mir trotz Sonnenschein zu kalt gewesen.
Noch etwas hab ich heute gesehen:  diese Dame saß beim Info Center des Huntington Beach State Parks mit ihrem Laptop und dort gibt es tatsächlich Strom und einen W-Lan Anschluss für Besucher. Ich kann ja verstehen, wenn alle ihre i-phones dabei haben, aber einen Laptop zum Wandern mitnehmen??
Die Dame war übrigens mit dem Foto einverstanden.


Mich hat es an den Strand gezogen, nur ein einsamer Angler war außer mir noch an diesem unendlich langen, herrrlichen Sandstrand des State Parks. Im Sommer ist es bestimmt voll. Aber jetzt hab ich es genießen können. Auch ohne Sonnenschein war es überhaupt nicht kalt.

Ach, an der Einfahrt zum Park, der selbstverständlich Eintritt kostet, hatte ich ein nettes Erlebnis.
Seniors (age 65) zahlen nur die Hälfte, ja aber nur, wenn sie ständig in South Carolina wohnen. Musste ich natürlich verneinen, erwähnte Germany und schon wurde ich deutsch begrüßt. Der Ranger fragte sofort woher aus Deutschland, ja nach München kommt er wieder im Herbst. Er hat dort einen guten Freund, den er seit seiner Kindheit kennt. Seine Eltern sind mit ihm in die USA ausgewandert, als er 12 war. Das erklärte sein fast vollkommen Akzent freies Deutsch. Er hätte sich, glaub ich ewig weiter mit mir unterhalten, wenn nicht sein Kollege gemeint hätte: Let the Lady go!!!!!
Für Euch über den großen Teich geschickt!

Dienstag, 14. Februar 2012

Unterwegs Richtung Sonnenschein

So schnell vergehen die Tage, doch jeder hat sich schon mal gewünscht, die Zeit möge stehen bleiben. Aber ohne Rücksicht tickt die Uhr immer weiter.
Am Freitag habe ich mittags mein Auto abgeholt. Einen kleinen hatte ich geordert, einen Mazda 5 hab ich bekommen. Erst war ich skeptisch, aber er lässt sich leicht fahren, hat vor allem einen Tempomaten und das ist natürlich von Vorteil auf langen Strecken. Und die will ich ja fahren.
Aber zuerst geht es zu einem Scrapbook Laden. Den hatte ich per Internet gefunden. Allerdings war ich enttäuscht, vieles waren alte Serien, wenig Embellishment, nichts was ich unbedingt haben wollte. So hab ich mir meine Dollars lieber gespart. Doch nur bis zum Abend, da hab ich nämlich einen kleinen Koffer gekauft. Im Haus gibt es keinen mehr, sie sind entweder in Köln oder in Südafrika. Für den Rückflug brauchte ich so wie so einen.
Virginia Beach heißt das erste Ziel. Das Wetter bessert sich erst am Nachmittag etwas. Was mir am meisten gefällt, die Strecke, die mein Navi rausgesucht hat, führt nicht nur über Highways, sondern geht auch durch kleine Städte. Allerdings ist da nirgends etwas los. Aber trotzdem schön.
Das Hotel liegt wirklich direkt am Strand und der Blick vom Balkon geht weit übers Meer.
Mein erster Strandspaziergang dieses Jahr.

Doch dann geht es los: Schneesturm, es stürmt und schneit, unglaublich!! Ich wollte Sonnenschein und keinen Schnee dabei.
Myrtle Beach in South Carolina suche ich mir aus. 400 Meilen südlicher gibt es vielleicht Sonnenschein. Das Hotel liegt ebenfalls direkt am Strand und die Zimmer sind mit kompletter Küche. Online buchen geht so einfach!
Überraschung am Morgen, Eis kratzen mit einem Plastikmesser ist angesagt. Es geht sogar! Die Sonne scheint, ich freu mich auf die Fahrt. Wenn es auch noch sehr kalt ist.
Sonnenschein begleitet mich die gesamt Fahrt, und wärmer wird es auch.

Und mein TomTom führt mich immer weiter.

Das sind schon tolle Teilchen, vor allem, wenn man alleine unterwegs ist.
Leider ist es schon dunkel, als ich ankomme, aber das Zimmer hält, was versprochen wurde. Nur der Atlantik vor mir, komplette Küche, alles bestens.

Nachts weckt mich der Mond, er scheint durchs Fenster und unter ihm schimmert das Meer. Sonst komplette Dunkelheit, wohlgemerkt um 2 Uhr 30. Ich freu mich schon jetzt auf die nächste Nacht.
Ja und morgens glüht der Himmel im Sonnenaufgang.

Die Natur bietet immer noch die besten Motive.
Hier liegt ein Hotel am anderen, weit und breit sonst nichts.
Also frühstücke ich im Hotel und dann gehts an den Strand. Im weichen Sand zu laufen ist etwas Besonderes. Dabei die Möwen beobachten,

die Wärme der Sonne spüren,

das ist es, was ich wollte.
Für Euch über den großen Teich geschickt!



Donnerstag, 9. Februar 2012

Urlaub

Einfach nur genial, ich habe ab sofort Urlaub. Bis zum 22. Februar ist Victoria bei ihren Großeltern in Köln. Erst sollte nur der große Bruder mit, aber dann kam gestern ganz kurzfristig der Entschluss, auch Victoria mit zu nehmen. Kathrin muss für eine Woche nach Südafrika und da fliegt man mal eben den Umweg über Deutschland und gibt die Kinder bei Oma und Opa ab.
Und so komme ich überraschend zu Urlaub. Im ersten Moment konnte ich es fast nicht glauben, aber der Blick aus den Fenstern

ließ meine Gedanken gleich südwärts schweifen. Allerdings konnte ich kaum fassen, dass diese geringe Schneemenge hier sofort "Snow Emergency" auslöst. Da gibt die Regierung die Empfehlung, den Mitarbeitern aus Sicherheit frei zu geben. Die Straßenverhältnisse könnten sich weiter verschlechtern und das wäre zu gefährlich!!!!!!!
Nun egal, heute sieht alles wieder anders aus.

Meine Urlaubspläne:
Als erstes habe ich ein Auto vom 10. bis zum 21. Februar gemietet,
alleine das wäre schon toll!!!
Aber dann starte ich Richtung Süden, north carolina, south carolina und schaul mal, wo es mir gefällt.
Die Strände dort sind sehr schön und so richtige Strandspaziergänge sind einfach Erholung pur. So als Ersatz für Dänemark, oder Mädels? Ich denk auch an Euch!!
Auf jeden Fall werde ich diesen ganz spontanen Urlaub genießen. Nicht, dass irgend jemand denkt, es würde mir hier nicht gefallen, doch so etwas total Unverhofftes, da ist selbst die Freude kaum zu beschreiben. Und ein bisschen Herzklopfen darf auch sein.
Ich lass mich überraschen, was die nächsten Tage mir bringen. Dieses Abenteuer als Granny-aupair, bietet mir jedenfalls sehr viel und ich freu mich über jede Stunde.
Der Laptop kommt mit und vielleicht gibt's ja zwischendurch etwas zu berichten!
Für Euch über den großen Teich geschickt!

Dienstag, 7. Februar 2012

Baltimore

Hier gibt es ebenfalls eine "Grippezeit" und da hat es mich auch erwischt. Ich hab die Packungen nicht gezählt, die ich verbraucht habe. Der gesamten Familie ging es nicht anders. Am Mittwoch war ich dann beim Arzt, nicht einfach einen zu finden, der einen "Neupatienten" gleich dran nimmt. Ich wusste ja, eigentlich brauch ich nur ein Rezept für Antibiotika. Als walk-in, klappte es dann mit einem Termin und ohne Untersuchung, bekam ich mein Rezept und war 90 $ los. In der Apotheke hab ich eine 1/2 Stunde auf die Tabletten warten müssen, es wird nämlich ein Namensschild gedruckt mit den genauen Angaben. Für wen, gegen was, wie einzunehmen usw.
Nun ja, Hauptsache es hat geholfen und jetzt geht es mir wieder besser.
Am Samstag sind meine Gastgeber mit mir überraschend nach Baltimore gefahren. Sie wollten mir unbedingt den Hafen zeigen. Es sind nur 35 Meilen bis dahin. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, aber "the Inner Harbor" macht schon Eindruck. Im Sommer stell ich es mir sehr toll vor.
Das ist das riesige Aquarium mit seiner wirklich einzigartigen Architektur. Weil es so kalt war, gab es eine lange Warteschlange. Auch die 25 $ für Erwachsene und 13 $ ab 4 Jahre, haben uns zusätzlich abgeschreckt.
Dafür sind wir ins Hard Rock Cafe gegangen.
 Wir wollten wieder einmal Riesenburger essen.
Ganz ehrlich, für mich war es der erste Besuch in einem Hard Rock Cafe. Deswegen fand ich es ganz spannend. Aber selbst den Kindern gefiel die laute Musik. Eric Clapton und Paul McCartney in jungen Jahren bei einem gemeinsamen Konzert, gefiel mir natürlich gut. Doch es wurde auch etwas anderes gespielt.
Wäre ja sonst langweilig. Was mir auffiel, wir waren nicht die einzigste Familie mit kleinen Kindern. Ich denke für einen Besuch ist die gesamte Atmosphäre ausschlaggebend,
Draußen brachte ein Aktionskünstler die Leute so richtig zum Lachen. Es ist immer wieder schön, mit welch einfachen Mitteln das geht. Nur einige besondere Bewegungen und schon sind die lachenden Gesichter zu sehen.
Solche Fahrradständer gibt es in allen Farben in der Stadt. Find ich ganz witzig!

Zum Glück wurden nicht alle alten Gebäude abgerissen. Diese alte Fabrik bekam einfach eine neue Bestimmung und fügt sich somit in das Bild gut ein.


Es war wirklich nur der Inner Harbor, den ich gesehen habe und leider, leider nicht bei Sonnenschein. 
Für Euch über den großen Teich geschickt!

Montag, 30. Januar 2012

Washington DC


Das ist die Flagge, die über dem Weißen Haus weht. Egal wie man zu America steht, ich meine jetzt Poltisch gesehen, dieses Haus ist weltbekannt und war natürlich auch mein Ziel.

Dank der Subway kommt man sehr gut hin. Ihr seht, es ist auch nicht zu verfehlen. Denn außer diesem Hinweisschild braucht man nur den anderen nachzulaufen.
Dann kommt der Zaun und der berühmte Blick auf das Weiße Haus mit seinem Garten.

Ich fand es irgendwie komisch dort zu stehen, war nicht ergriffen oder so was, sondern dachte eher, wer muss hier vor wem geschützt werden - wie im Tierpark. Ständig unter Beobachtung von -zig Polizisten
wagt man sich dort kaum zu bewegen. Was ich allerdings schon wieder belustigend fand, ist der Gemüsegarten. Richtig schöne Beete mit Folientunnel.

Meine Gastgeberin meinte, das würde auch seeeehr vermarktet werden. So vonwegen wie gesund sich der Präsident und seine Familie ernähren, mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Hat unsere Kanzlerin so was auch???
Um den gesamten Komplex kann man herumgehen. Das Finanzministerium ist gleich nebenan, genauso die Banc of America
Wer so einen tollen Eingang hat, der braucht kein Geld! Überhaupt gibt es sehr viele solcher Prachtbauten in Washington, jeder hat sich auf seine Art ein Denkmal gesetzt. Aber unsere Kaiser und Könige haben das ja auch gut verstanden. Und der Bau des Washington Monuments musste aus Geldmangel schon 1851 für 25 Jahre unterbrochen werden. Also gab es damals bereits Finanzkrisen.

Beim Weitergehen tat sich noch der Blick auf das Capitol auf:
Den Vormittag verbachte ich in einem ganz anderen Stadtviertel. Georgetown, mit seinen vielen Backsteinbauten, den netten kleinen Geschäften und einer richtigen Flaniermeile. Das ist die M Street.

So richtig schön zu Bummeln. Es gibt auch einen Laden der Kette Paper Source hier, die haben jetzt sogar
viele Scrapbookmaterialien mit ins Sortiment genommen.
 Und ich bin ja keine Raucherin, aber diesen Laden musste ich einfach fotografieren.
Allerdings durfte ich nur die Verkaufsseite aufnehmen. Gegenüber saßen nämlich die Raucher, eingehüllt in Wolken von Zigarettenqualm.
Ich werde bestimmt noch öfter aus Washington DC berichten, denn mit den öffentlichen kommt man überall gut hin, wenn nicht gerade  Reparaturarbeiten durchgeführt werden, eingleisiger Verkehr, umsteigen in den Shuttle Bus, Rolltreppen außer Betrieb, und, und......
Aber ich bin trotzdem wieder gut nach Hause gekommen.
Für Euch über den großen Teich.

Dienstag, 24. Januar 2012

New York, New York......


Das war mein erster Blick und den habe ich ganz ruhig genossen.
Ja, wie war's. Ungemein beeindruckend, voller Superlative im positiven sowie im negativen Sinne. Die Stadt hat so viele verschiedene Gesichter, die kann man nach einem Wochenende gar nicht beschreiben.
Kaum im Hotel, was wirklich gut ist, war ich auch schon wieder unterwegs. Irgendwie fast wie im Rausch, konnte mich gar nicht satt sehen und kam mir doch irgendwie verloren zwischen den ganzen "Riesen" vor. Die Sonne schien und unten hast du nichts von mitbekommen.



Leider hatte ich das gleiche Wetter wie Ihr, am Samstagmorgen lag schon Schnee und es schneite den ganzen Tag weiter. Dazu richtig kalt, also bin ich mit dem gray line Bus, hop on-hop off, unterwegs gewesen. Nur der  machte es auch nicht angenehmer, oben war nur das Klarsichtverdeck drüber, aber hinten offen und da lag der Schnee.


Trotzdem, damit hab ich meine Runden gedreht, zwischendurch unter die heiße Dusche im Hotel und auf die Nachttour. Die geht rüber nach Brooklyn und somit liegt die gesamte Skyline von Manhatten im Lichtermeer. Einfach nur schön. Ich könnt jetzt immer so weiter schwärmen. Aber ich bin ja nicht soweit weg und meine Gastgeberin fragte glatt, ob ich nicht dieses WE wieder hin wollte.Ich glaub, da lass ich es lieber erst ein bisschen wärmer werden.
Die Busfahrt dauert 4,5 Stunden, aber die Rückfahrt hat eine Stunde länger gedauert. Ich war erst um 23.30 in Washington, dann fuhr die Metro, wegen der Kälte nicht bis zur Endstation. Hallo, wo bin ich??? Manchmal staune ich wirklich! Wohlgemerkt es waren -3°. Nur bis zur letzten Station im Tunnel ging es und ab dort der shuttle bus, der aber noch 1 Stunde gebraucht hätte. Also hat mich mein Gastgeber an der Metrostation abgeholt. Um 1.00 waren wir dann zuhause. Das sei ganz selbstverständlich und ich bräuchte mir keine Gedanken darüber zu machen.
Manchmal kann ich das alles nicht glauben, doch es ist so!
Für Euch über den großen Teich geschickt.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Geburtstagswochenende

Mit einem ganz tollen Geburtagsfrühstück hat dieser Tag für mich begonnen. Und Geschenke gab es auch noch.
Ich fand die Geste wahnsinnig nett und habe mich wirklich sehr gefreut. Ein Buch über das historische Washington DC, einen Mom's Planer, einen großen Becher und natürlich eine Geburtstagstorte.
Meine erste Post aus Deutschland habe ich auch aufgemacht, ja,ja Christine, Du warst die erste.
Mein ganz persönlicher Geburtstagswunsch war : shoppen, shoppen, shoppen. Und das mit Genuss.
Dank Google ist es ja einfach, seine bevorzugten Läden zu finden. Deswegen wusste ich genau in welche Richtung ich musste. Kaum fährt man 30 Meilen, taucht auch schon der erste Traumladen auf.


hat wirklich gute Scrapbookabteilungen und für den "Einstieg" genau das Richtige. Ich konnte schließlich nicht alles von zu hause mitschleppen, und ehrlich gesagt, wollte ich es gar nicht. Wenn schon im Scrapper Land, soll es auch Spass machen.



Genauso ein Shoppingparadies. Da es ein langes Wochenende war, Montag Feiertag ( Martin Luther King's Birthday), gab es überall noch zusätzliche Prozente.
Doch keine Angst, ich hab nicht alles leer gekauft.
Dann bin ich noch in  der  Outlet Mall gewesen. Natürlich hab ich wieder was gefunden, der Kofferraum vom Auto war einfach zu groß.
Das shoppen hat super Spaß gemacht, aber genauso toll war das Autofahren. Es werden wohl noch einige Wochenenden mit Auto dazukommen. Als könnte ich zu hause nicht autofahren, aber in den USA ist es einfach anders!
Am Freitag steige ich jedoch erst mal in den Bus und fahre nach New York. Hotel ist gebucht, Platz im Bus reserviert, kann also nichts schiefgehen. New York ich komme!!!!!!!