Dienstag, 24. Januar 2012

New York, New York......


Das war mein erster Blick und den habe ich ganz ruhig genossen.
Ja, wie war's. Ungemein beeindruckend, voller Superlative im positiven sowie im negativen Sinne. Die Stadt hat so viele verschiedene Gesichter, die kann man nach einem Wochenende gar nicht beschreiben.
Kaum im Hotel, was wirklich gut ist, war ich auch schon wieder unterwegs. Irgendwie fast wie im Rausch, konnte mich gar nicht satt sehen und kam mir doch irgendwie verloren zwischen den ganzen "Riesen" vor. Die Sonne schien und unten hast du nichts von mitbekommen.



Leider hatte ich das gleiche Wetter wie Ihr, am Samstagmorgen lag schon Schnee und es schneite den ganzen Tag weiter. Dazu richtig kalt, also bin ich mit dem gray line Bus, hop on-hop off, unterwegs gewesen. Nur der  machte es auch nicht angenehmer, oben war nur das Klarsichtverdeck drüber, aber hinten offen und da lag der Schnee.


Trotzdem, damit hab ich meine Runden gedreht, zwischendurch unter die heiße Dusche im Hotel und auf die Nachttour. Die geht rüber nach Brooklyn und somit liegt die gesamte Skyline von Manhatten im Lichtermeer. Einfach nur schön. Ich könnt jetzt immer so weiter schwärmen. Aber ich bin ja nicht soweit weg und meine Gastgeberin fragte glatt, ob ich nicht dieses WE wieder hin wollte.Ich glaub, da lass ich es lieber erst ein bisschen wärmer werden.
Die Busfahrt dauert 4,5 Stunden, aber die Rückfahrt hat eine Stunde länger gedauert. Ich war erst um 23.30 in Washington, dann fuhr die Metro, wegen der Kälte nicht bis zur Endstation. Hallo, wo bin ich??? Manchmal staune ich wirklich! Wohlgemerkt es waren -3°. Nur bis zur letzten Station im Tunnel ging es und ab dort der shuttle bus, der aber noch 1 Stunde gebraucht hätte. Also hat mich mein Gastgeber an der Metrostation abgeholt. Um 1.00 waren wir dann zuhause. Das sei ganz selbstverständlich und ich bräuchte mir keine Gedanken darüber zu machen.
Manchmal kann ich das alles nicht glauben, doch es ist so!
Für Euch über den großen Teich geschickt.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Geburtstagswochenende

Mit einem ganz tollen Geburtagsfrühstück hat dieser Tag für mich begonnen. Und Geschenke gab es auch noch.
Ich fand die Geste wahnsinnig nett und habe mich wirklich sehr gefreut. Ein Buch über das historische Washington DC, einen Mom's Planer, einen großen Becher und natürlich eine Geburtstagstorte.
Meine erste Post aus Deutschland habe ich auch aufgemacht, ja,ja Christine, Du warst die erste.
Mein ganz persönlicher Geburtstagswunsch war : shoppen, shoppen, shoppen. Und das mit Genuss.
Dank Google ist es ja einfach, seine bevorzugten Läden zu finden. Deswegen wusste ich genau in welche Richtung ich musste. Kaum fährt man 30 Meilen, taucht auch schon der erste Traumladen auf.


hat wirklich gute Scrapbookabteilungen und für den "Einstieg" genau das Richtige. Ich konnte schließlich nicht alles von zu hause mitschleppen, und ehrlich gesagt, wollte ich es gar nicht. Wenn schon im Scrapper Land, soll es auch Spass machen.



Genauso ein Shoppingparadies. Da es ein langes Wochenende war, Montag Feiertag ( Martin Luther King's Birthday), gab es überall noch zusätzliche Prozente.
Doch keine Angst, ich hab nicht alles leer gekauft.
Dann bin ich noch in  der  Outlet Mall gewesen. Natürlich hab ich wieder was gefunden, der Kofferraum vom Auto war einfach zu groß.
Das shoppen hat super Spaß gemacht, aber genauso toll war das Autofahren. Es werden wohl noch einige Wochenenden mit Auto dazukommen. Als könnte ich zu hause nicht autofahren, aber in den USA ist es einfach anders!
Am Freitag steige ich jedoch erst mal in den Bus und fahre nach New York. Hotel ist gebucht, Platz im Bus reserviert, kann also nichts schiefgehen. New York ich komme!!!!!!!                                           
                                                         

Freitag, 13. Januar 2012

The Washington Post


Wollt Ihr wissen, wo ich wohne?


So sieht das alte amerikanische Haus aus. Es ist übrigens mit Antiquitäten aus der ganzen Welt eingerichtet. Die Weltbank schickt ihre Mitarbeiter wirklich in die gesamt Welt. Und wenn man für 1-2 Jahre in einem fremden Land wohnt, reizt bestimmt vieles zum Mitnehmen. Zumal der Transport gezahlt wird.
Vorgestern hatten wir interessante Gäste. Einen Mexikaner und einen Herrn aus Uruguay, beides Studienfreunde meiner Gastgeber. Natürlich hätten sie sich glaub ich lieber in Spanisch unterhalten, da ich jedoch mit am Tisch saß, wurde die Unterhaltung in Englisch geführt.
Viel Politik und viele Probleme ihrer Länder, im globalen Zusammenhang, wurden diskutiert. Auch die anstehende Wahl in den USA  war ein großes Thema. Und was ich vielleicht nicht verstand, wurde mir ganz genau erklärt.
Mir war jedenfalls nicht langweilig.
Aber selbst bei dieser Einladung durfte ich nicht mithelfen. Nur Victoria "fein rausputzen", denn südamerikanische Väter sind sehr, sehr stolz auf ihre Töchter.
Überhaupt hab ich hier ein schönes Leben, nicht kochen, nicht putzen, vielleicht mal ein paar Spielsachen aufräumen und keine Wäsche machen müssen.
Gestern abend waren wir noch einkaufen und danach auf die Schnelle zum Sushi Essen. Eine kleine Stadtrundfahrt, extra für mich, gab's auch noch. Nicht Washington, sondern Germantown.
Die Stadtführung Washington kommt nächstes Wochenende, denn heute hole ich mir am Abend ein Auto und morgen bin ich unterwegs.


Das ist mein täglicher Spazierweg, Straße rauf - Straße runter, doch alle grüßen beim Vorbeifahren.

Dienstag, 10. Januar 2012

Traumstart ins neue Jahr

Anders kann ich es nicht beschreiben, es war ein Traumstart. Am Silvesterabend habe ich es erfahren -  für drei Monate als Granny Aupair nach Washington DC.
Und jetzt ist es schon mein zweiter Tag hier. Die Familie ist sehr nett, die Mutter Deutsche und der Vater gebürtiger Peruaner, mit deutscher Staatsangehörigkeit. Dann ist da Johannes (4), der aber tagsüber im Kindergarten ist und die kleine Victoria, 11 Monate. Eine ganz liebe kleine Maus, lacht viel, weint selten und das Wichtigste, wir beide verstehen uns. Gestern Abend wollte sie vom Arm ihres Papas unbedingt zu mir. War ich richtig stolz. Jetzt schläft die Süße:
Es ist ein sehr großes Haus, ganz im traditionellem, alten amerikanischem Stil. Gefällt mirsehr gut. Ich bin ja nicht direkt in Washington, sondern 22 Meilen vom Zentrum entfernt. Dafür schaue ich nur in den Wald und die Rehe haben mich auch schon begrüßt.
Die Familie hat leider nur ein Auto und das braucht sie selbst. Aber an den Wochenenden werde ich mir immer eins leihen, um vor allem den ersten Scrapladen zu stürmen!!!!!!!!
Ich weiß auch schon wo er ist. Was haben wir früher bloß ohne Internet gemacht? Weltweit ist alles zu finden.
Ihr seht, mir geht es gut.

Montag, 8. August 2011

Es ist lange her.....

Fast auf den Tag genau ist ein Jahr vergangen, seit meinem letzten Post. Eine lange Zeit, aber es ist wie es ist. Mir war einfach nicht nach bloggen.
Nach meiner Hand-OP hab ich mich gefreut, wieder etwas tun zu können. Ich hab einen Flechtkurs gemacht, erst einen Fächer und gestern einen Korb.
Und es hat richtig Spaß gemacht!!!!
Den Fächer haben wir in eine Astgabel geflochten. Mit verschiedenen Weiden, Stoffstreifen, Kordeln und anderem Material.

 Und jetzt steht er in unserem Garten! 
Und dann gestern mein Meisterstück.

Aller Anfang ist schwer, jedenfalls bei einem Korb. Als erstes war der Boden dran,
um den Bodenrand wurden die Staken eingezogen 
gefolgt von der Kimme, nicht dass Ihr meint diese Fachausdrücke wären mir vorher schon bekannt gewesen, alles Neuland. 
Dann kamen verschiedene Flechtmuster in die zum Schluß die Henkel eingearbeitet wurden. 
Alle Teilnehmer sind so stolz auf ihre Körbe. 

Heute tun mir die Finger schon etwas weh. Aber ist auch verständlich, denn für das Flechten ist ganz schön viel Kraft nötig.

Freitag, 19. November 2010

Ein weiteres Highlight

Es gab noch eine Steigerung



Solch ein tolles Weihnachtslayout war das nächste Projekt. Sogar den Rahmen gabs dazu.



Und das kleine "Frohe Weihnachten" wurde mit Schrumpfplastik gemacht. Schließlich war der Könner Wolfgang Hein noch da.



Es war ein wirklich gelungener Workshop, mit viel Spaß, guten neuen Ideen, aber vor allem mit zwei extrem engagierten Schwestern Susanne und Yvonne.

Mittwoch, 17. November 2010

Workshop in der Papierwerkstatt

Wieviele Kilometer fährt man nicht, um ein wunderschönes Wochenende zu erleben. 340 waren es diesmal. Aber jeder einzelne hat sich gelohnt. Alles war vorbereitet, an jedem Platz lag ein Begrüßungsgeschenk. Und es sah so schön aus.

Und dann die kleine Schachtel aufgemacht und wow, super Überraschung - ein toller neuer Stempel von HEINDESIGN war drin.



Der Stempel konnte gleich beim ersten Projekt voll eingesetzt werden. Ein Kalender-Minibuch galt es zu gestalten. Die Außenseiten wurden mit wunderschönem Papier verleimt, und die vorbereiteten Kalenderseiten konnten gleich mit dem Uhrenstempel indivuell verziert werden. Viele farblich abgestimmte Papiere wurden für weitere Seiten zugeschnitten.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit diversen Stempeltechniken, vorgestellt von Wolfgang Hein. Auch wenn ich schon lange stemple, es gibt immer noch etwas zu lernen. Vor allem aber konnten alle Stempel genutzt werden. Allerdings war ich sehr erstaunt, dass Herr Hein die Reinigung der Stempel nicht so ernst nimmt. Jedenfalls sehen meine Stempel noch anders aus. Aber er sitzt schließlich an der Quelle, da sieht man es vielleicht anders.




Es stand alles Material zur freien Verfügung.



Besonders schön war dann der Crop am Abend, ganz entspannt wurde weiter gewerkerlt, ein oder auch zwei Glas Wein halfen dabei die lockere Atmosphäre genießen zu können.

Wir konnten gespannt sein auf den nächsten Tag.